Alle Obst- und Gartenfreunde laden wir zu unseren Veranstaltungen herzlich ein,
auch Nichtmitglieder sind immer herzlich willkommen!


Einladung zum Sommerhock:
„New Gardening – Der Garten im Klimawandel“

Herzliche Einladung an alle Gartenfreunde! Der Klimawandel stellt uns vor neue Herausforderungen: Langanhaltende Hitzeperioden und Starkregen erfordern ein Umdenken bei der Gestaltung und Pflege unserer grünen Oasen.
Wir freuen uns sehr, dass wir für dieses aktuelle Thema die Experten Anasthasia Wagner und Jochen Knappe gewinnen konnten.


• Wann: Samstag, 25. Juli 2026
• Beginn: 15:00 Uhr
• Ort: Altenrieter Holzofenbäcker, Mittelstadt


Vortragsinhalt:
Unter dem Motto „New Gardening“ erfahren Sie, wie man Gärten klimaresilient gestaltet. Die Experten geben wertvolle Praxistipps zu hitzeresistenten Pflanzen, intelligentem Wassermanagement und ökologischer Bodenpflege.


Wichtige Infos zum Ablauf:

Wetterunabhängig: Unser Sommerhock findet bei jedem Wetter statt.

Teilnahme: 

Wie immer kostenlos. Über eine kleine Spende zur Förderung unserer Vereinsarbeit freuen wir uns sehr.

Gäste willkommen: 

Nicht nur unsere Mitglieder, sondern ausdrücklich auch alle interessierten Gäste und Hobbygärtner sind herzlich eingeladen!


Wir freuen uns schon jetzt auf eine rege Teilnahme, spannende neue Erkenntnisse und einen geselligen Austausch!

Euer Obst- und Gartenbauverein Mittelstadt

OGV-Kids erkunden die Welt der Eichhörnchen

Am vergangenen Samstag traf sich die OGV-Kids Gruppe bei bestem Wetter zu einem spannenden und abwechslungsreichen Vormittag rund um das Thema Eichhörnchen. Ziel war der Albvereinsspielplatz, wo die Kinder zunächst viel Interessantes über die kleinen Waldbewohner erfuhren. Gemeinsam wurde besprochen, wie Eichhörnchen leben, was sie fressen, wie sie ihre Jungen aufziehen und welche Feinde sie in der Natur haben. Mit großer Begeisterung hörten die Kinder zu und brachten auch eigenes Wissen mit ein.
Anschließend konnten die jungen Naturforscher bei einem Rätsel ihr Wissen testen und spielerisch vertiefen. Mit viel Eifer wurden die Fragen gelöst und gemeinsam nach den richtigen Antworten gesucht.
Danach machte sich die Gruppe auf den Weg zu einer kleinen Runde durch den angenehm schattigen Wald. Dort hielten die Kinder Ausschau nach Spuren von Eichhörnchen und lernten nebenbei viele Pflanzen und Bäume kennen. Immer wieder gab es spannende Erklärungen zur Natur und zu den Tieren des Waldes, sodass der Spaziergang für alle sehr interessant und lehrreich war.
Zurück am Albvereinsspielplatz blieb noch genügend Zeit zum Spielen und Kreativsein. Mit Blüten und Flechten wurden kleine Naturkunstwerke gestaltet, was den Kindern sichtlich Spaß machte.
Zum Abschluss gab es für alle Kinder noch eine wohlverdiente Runde Eis. Dafür ein herzliches Dankeschön an die großzügige Spenderin.
Es war wieder eine rundum gelungene Aktion mit viel Freude, Bewegung und spannenden Erlebnissen in der Natur.
Das Orga-Team wünscht allen schöne und erholsame Pfingstferien!

OGV-Kids – Blüten und Kräuter der Streuobstwiese

Wie immer am 4. Samstag im Monat, traf sich die Kindergruppe, um gemeinsam die Natur zu erkunden. Diesmal war der Start an der Festhalle und die Kinder waren schon sehr gespannt, wo uns der Weg diesmal hinführen würde und was wohl das Thema sein könnte. Los ging‘s in Richtung Streuobstwiesengebiet Hänslen. Auf der ersten Blühwiese angelangt war es so weit, das erste Thema wurde verraten: ein Rückblick auf unser letztes Treffen, bei dem wir die Wildbienenwürfel hergestellt hatten. Nun wollten wir gemeinsam die Bienen suchen und hoffentlich finden, die später dann in diesen Nisthilfen ihre Wohnungen einrichten. Nach einer kurzen Erklärung durch Carolin konnten die Kinder in Kleingruppen und mit Bilderkärtchen ausgerüstet durch die Blühwiesen streifen und nach den Wildbienen suchen. Leider war es noch etwas kühl und feucht, so dass wir nicht so viele gefunden haben.
Also spazierten wir weiter bis ins Gütle von Carolin, dort angekommen war erstmal Vesperpause angesagt, das Bienen-Suchen war doch anstrengender als gedacht.
Anschließend konnte schon das Hauptthema des heutigen Treffens verraten werden: Wiesenkräuter. Die Kinder bekamen die Aufgabe möglichst viele unterschiedliche Blumen, Kräuter und andere Pflänzchen zu sammeln. Beim anschließenden Besprechen der gefundenen Schätze konnten die Kinder von Carolin allerlei Wissenswertes über die gefundenen Wiesenkräuter erfahren, z.B. dass sich viele davon auch zum Herstellen von Kräutersalz eignen. Um besondere Kräutersalz-Sorten zu produzieren, bekamen die Kinder die Aufgabe für gelbes Salz viele Löwenzahnblüten, für blaues Salz Gundermann und kriechenden Günsel und für grünes Salz Spitzwegerich und Labkraut zu sammeln.
Beim anschließenden Vorbereiten der Blüten und Blätter für das Kräutersalz war Geduld gefragt vor allem den blauen Blütchen von Gundermann und kriechendem Günsel. Sobald eine Handvoll Blüten vorbereitet war, wurden diese voller Elan von den Kindern im Mörser zusammen mit Salz zu Kräutersalz verarbeitet. So konnten wir genug herstellen, so dass jedes Kind vom blauen, gelben und grünen Salz eine kleine Menge mit nach Hause nehmen konnte, um es sich zu Hause z.B. auf dem Butterbrot schmecken zu lassen.
Euer Orga Team der OGV Kids


Ein Abend im Zeichen der Gemeinschaft: Rückblick auf die Hauptversammlung 2026 des OGV Mittelstadt

Hauptversammlungen sind weit mehr als nur Pflichttermine – sie sind das Herzstück unseres Vereinslebens. So begrüßte der Obst- und Gartenbauverein Mittelstadt am Freitag, den 17. April 2026, zahlreiche Mitglieder und Freunde in der Sportgaststätte in Neckartenzlingen. Trotz der etwas weiteren Anfahrt war die Resonanz großartig, was die starke Verbundenheit innerhalb unseres Vereins einmal mehr unterstrich.
Ein herzliches Willkommen und ein Moment des Gedenkens
Cornelia Weigold führte souverän durch die Hauptversammlung und hieß die Anwesenden im Namen der Ausschussmitglieder herzlich willkommen. Nach der offiziellen Begrüßung wurde die Beschlussfähigkeit der Versammlung festgestellt. Bevor wir in die Tagesordnung einstiegen, hielten wir inne, um unseren verstorbenen Mitgliedern zu gedenken. Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.
Rückblick auf das Vereinsjahr 2025 und starke Jugendarbeit
Bianca Oswald ließ das vergangene Jahr 2025 lebendig Revue passieren. Mit einer anschaulichen Bildpräsentation blickte sie auf die vielfältigen Aktivitäten zurück, die unseren Verein auszeichneten.
Besonderes Augenmerk lag auf dem Bericht der Kindergruppe: Bianca Oswald präsentierte eindrucksvolle Rückblicke auf die zahlreichen und tollen Aktionen, die im letzten Jahr durchgeführt wurden. Es ist begeisternd zu sehen, mit wie viel Energie und Kreativität der Nachwuchs bei der Sache ist.
Transparente Finanzen und Entlastung mit Tiefgang
Kassierer Patrick Decker legte einen detaillierten Bericht über die finanzielle Lage des Vereins vor. Kassenprüfer Daniel Buckmüller bestätigte eine einwandfreie Buchführung. Die anschließende Entlastung der Vorstandschaft wurde von Klaus Olhorn durchgeführt. Wie gewohnt ummalte er diesen formalen Akt auf seine ganz eigene, tolle Art in Form eines Gedichtes. Seine „wahren Worte“ sorgten nicht nur für Schmunzeln, sondern trafen auch den Kern der Vereinsarbeit und fanden großen Anklang bei den Anwesenden.
Ehrungen für langjährige Treue
Ein besonderer Höhepunkt waren die Ehrungen. Die anwesenden Jubiläre wurden von der Vorstandschaft persönlich gewürdigt und erhielten als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde, eine Anstecknadel sowie ein kleines Geschenk.
Wir bedanken uns für die Treue bei:
• Ruth Bronner, Max Maier, Axel Rieber, Werner Nagel, Simon Buck und Willy Müller für 25 Jahre:
• Eckhard Maske, Bianca Mauser und Gerhard Knecht für 40 Jahre
• Hermann Müllerschön wurde für außergewöhnliche 60 Jahre geehrt.
Leider konnten einige Jubilare am heutigen Abend nicht persönlich anwesend sein, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder weil sie terminlich verhindert waren. Wir senden ihnen auf diesem Wege unsere herzlichsten Glückwünsche und danken ihnen ebenso für ihre Treue.
Veränderungen im Ausschuss: Ein Abschied nach einem „Marathon“
Im Rahmen der Wahlen gab es bedeutende personelle Veränderungen. Mit einem „weinenden Auge“ wurde Cornelia Weigold verabschiedet. Patrick Decker blickte in seiner Würdigung auf ihre beeindruckende Zeit im Verein zurück: Insgesamt 13 Jahre engagierte sie sich im Ausschuss, davon 5 Jahre in der Vorstandschaft. Er verglich dieses langjährige Engagement mit einem Marathon – eine Leistung, die viel Kraft und Nerven kostet, aber auch sichtlich viel Freude bereitet hat. Wir danken ihr von Herzen für diesen unermüdlichen Einsatz!
Ebenfalls aus dem Ausschuss schied Thomas Reuter aus. Wir danken ihm recht herzlich für seine treuen Dienste. Gleichzeitig freuen wir uns sehr, dass Heinrich Wurster und Fabian Thumm neu in den Ausschuss gewählt wurden und das Team künftig verstärken.
Wetterkapriolen und Ausblick auf 2026
Patrick Decker begeisterte die Gäste auch dieses Jahr mit seinem Rückblick, unterstrichen mit einem kleinen Quiz, auf die Wetterereignisse des Jahres 2025.
Zudem gab es einen Ausblick auf die kommenden Termine:
• 25. Juli 2026: Sommerhock beim Holzofenbäcker Martin Quast mit einem spannenden Fachvortrag von Jochen Knappe und Anasthasia Wagner zum Thema „New Gardening – der Garten im Klimawandel“.
• 28. November 2026: Stand auf dem Weihnachtsmarkt.
• 05. Dezember 2026: Waldweihnacht auf der Gemeindewiese.
Ein blumiger Abschluss und persönliche Worte
Zum Ende der Versammlung konnte jedes Mitglied als kleine Aufmerksamkeit eine Pflanze mit nach Hause nehmen. Die Vorstandschaft bedankte sich herzlich bei allen Helfern und Ausschussmitgliedern für die tatkräftige Unterstützung.
Ganz zum Abschluss ergriff Cornelia Weigold noch einmal das Wort. Sie bedankte sich herzlich bei den Besuchern für ihr Kommen und für das entgegengebrachte Vertrauen in ihre Arbeit über die vergangenen Jahre hinweg.
Wir freuen uns auf ein grünes und ereignisreiches Vereinsjahr 2026 mit euch!
Euer Obst- und Gartenbauverein Mittelstadt

Info vom Schwäbischen Streuobstparadies

Von der Wiese auf den Teller

Äpfel und Birnen von regionalen Streuobstwiesen im Handel Streuobstparadies sucht Erzeuger*innen von Äpfeln und Birnen aus Streuobstwiesen Jakob Fischer, Goldparmäne, Berlepsch oder Gräfin von Paris: Klangvolle Namen traditioneller Obstsorten – alle mit vorzüglichem Geschmack und teils mit einer langen Geschichte. Diese Vielfalt alter Sorten spielte bislang als Tafelobst im Handel aus unterschiedlichen Gründen kaum eine Rolle. Die Handelsplattform Streuobst will dies ändern und bringt die besten Früchte von regionalen Streuobstwiesen in die Märkte, Kantinen und Bäckereien der Region.
Aktuell sucht der Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V. weitere Bewirtschafter*innen, die Äpfel und Birnen in guter Tafelobstqualität liefern können. In der Saison von Mitte August bis in den November können Verbraucher*innen dann die Sortenvielfalt von frischem Streuobst aus der Region genießen und damit gleichzeitig etwas für die Zukunft der Streuobstwiesen tun. „Eine faire Entlohnung der Arbeit auf den Streuobstwiesen ist wichtig für den Erhalt dieser einmaligen Natur- und Kulturlandschaft“, betont Maria Schropp, Geschäftsführerin beim Schwäbischen Streuobstparadies in Bad Urach. Bewirtschafter*innen erhalten für das handgepflückte Tafelobst mit Preisen zwischen € 21,00 und € 25,00 je 20-kg Kiste einen wesentlich höheren Preis als für Mostobst. „So können sie ihre besten Früchte gezielt vermarkten und die Motivation für die Pflege der Wiesen steigt“, sagt Schropp. Ansonsten landen die Früchte meist in der Mosterei, wo sie zwar zu leckerem Saft, Most oder Cidre verarbeitet werden, aber eben nicht als Tafelobst zur Verfügung stehen.
Für alle Neu-Interessenten bietet der Verein am Montag, den 27.04.26 von 19:00 bis 20:30Uhr eine Online-Informationsveranstaltung an, bei der der Ablauf, die Qualitätsanforderungen, die Annahmestellen und -zeiten, sowie alle Fragen besprochen und erläutert werden können. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage www.streuobstparadies.de.
Aktuelle Informationen zum Vermarktungsprojekt finden Sie auf www.handelsplattform-streuobst.de.
Dort können sich Erzeuger*innen direkt registrieren. Interessierte Abnehmer, wie Einzelhändler*innen, Kantinen oder Bäckereien, können sich direkt an die Geschäftsstelle des Schwäbischen Streuobstparadieses in Bad Urach wenden.
Hintergrund:
Im Herzen Baden-Württembergs liegt die größte zusammenhängende Streuobstlandschaft Mitteleuropas. Rund 1,5 Millionen Obstbäume bieten zu jeder Jahreszeit einen Augenschmaus, sind Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, Erholungsgebiete für uns Menschen und Ursprung köstlicher Qualitätsprodukte und seltener Obstsorten. Seit 2012 setzt sich der Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V. mit seinen über 300 Mitgliedern für den Erhalt der landschaftsprägenden Streuobstwiesen ein.
Sechs Landkreise (Böblingen, Esslingen, Göppingen, Reutlingen, Tübingen, Zollernalb), zahlreiche Kommunen, Betriebe, Bildungseinrichtungen, Vereine und Privatpersonen bündeln hier das Engagement für die wohl prägendste Kulturlandschaft im „Ländle“.
Die Vermarktung von Streuobst als Tafelobst geht bereits ins sechste Verkaufsjahr. In Zukunft soll die Zahl der Abnehmer ebenso wie die gelieferte Obstmenge weiter steigen, sodass noch mehr Menschen für das leckere Tafelobst und damit auch für die Pflege und Bewirtschaftung von Streuobstwiesen begeistern werden können.
Kontakt und weitere Informationen:
Schwäbisches Streuobstparadies
Bismarckstrasse 21, 72574 Bad Urach
Tel. 07125 309 3262, 

kontakt@streuobstparadies.de
www.streuobstparadies.de
www.handelsplattform-streuobst.de

Wildbienen-Abenteuer bei den OGV-Kids: Ton-Würfel und Blütenzauber

Am vergangenen Samstagmorgen drehte sich bei unserer Kindergruppe alles um die kleinsten Helden unserer Natur: die Wildbienen. Nach einer herzlichen Begrüßung führten Carolin und Bianca die Kinder spielerisch in die Welt der Insekten ein. Dabei lernten die Nachwuchsgärtner die feinen Unterschiede zwischen Honigbienen, Wespen, Hornissen und den oft unterschätzten Wildbienen kennen. Besonders spannend war der Einblick in das verborgene Leben der Wildbienen, wie sie ihre Niströhren anlegen, welche Nahrung sie für ihre Larven sammeln und wie wichtig sie für unser Ökosystem sind. Um das Gelernte direkt unter die Lupe zu nehmen, verwandelten sich die Kids in kleine Forscher. Mit großer Neugier wurden verschiedene Blüten auf ihren Aufbau, ihren Duft und ihr Pollenangebot untersucht. Die Kinder lernten dabei genau zu beobachten, welche Landeplätze die Insekten bevorzugen und warum die Vielfalt im Garten so entscheidend ist. Sie entdeckten, wie unterschiedlich tief manche Blütenkelche sind und welcher Aufwand für die Bienen nötig ist, um an den kostbaren Nektar zu gelangen.
Das absolute Highlight des Tages war im Anschluss die Fertigung von eigenen Wildbienenwürfeln aus Ton. Unter der fachkundigen Anleitung von Claudia Lauxmann konnten die Kinder das weiche Naturmaterial nach Herzenslust bearbeiten. Mit viel Fingerspitzengefühl und Konzentration wurden die Löcher für die zukünftigen Nistplätze gebohrt. Dabei lernten die Kids, wie wichtig glatte Kanten und die richtige Tiefe der Gänge sind, damit die zarten Flügel der Bienen später nicht verletzt werden. Jedes Kind gestaltete seinen Würfel individuell, sodass wahre Kunstwerke für den Naturschutz entstanden sind. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Eifer, Ausdauer und handwerklichem Geschick die Kinder bei der Arbeit waren und wie sehr sie sich für dieses Projekt begeistern ließen.
Ein so gelungener Vormittag ist nur durch starke Unterstützung möglich. Ein riesiges Dankeschön geht an alle Helferinnen sowie an den Landschaftsgartenbau Ehmke für die herzliche Gastfreundschaft auf dem Hof. Ein besonderes Dankeschön gebührt auch Claudia Lauxmann für die Organisation vom Material und die tolle fachliche Anleitung. Nun müssen die kunstvollen Würfel erst einmal in Ruhe trocknen und im Anschluss gebrannt werden, damit sie dauerhaft wetterfest sind. Die Ausgabe der fertigen Kunstwerke an die OGV Kids erfolgt dann bei unserem Sommerhock – bis dahin müssen sich unsere jungen Naturschützer noch ein wenig gedulden.
Euer Orga Team der OGV Kids



Wetterfest und wissensdurstig:
Schnittkurs des OGV Mittelstadt ein voller Erfolg

Trotz Dauerregen ließen sich am vergangenen Samstagmorgen fast 30 wetterfeste Naturfreunde nicht abschrecken: Der Obst- und Gartenbauverein Mittelstadt hatte zum Schnittkurs geladen, und das Interesse war riesig. Eigentlich sollten die Scheren glühen, doch Fachwart Rolf Goller vom OGV Lichtenstein traf eine fachlich fundierte Entscheidung: Aufgrund des starken Regens wurde die Unterweisung rein theoretisch direkt an den Bäumen durchgeführt. Der Grund ist für jeden Profi einleuchtend: Das Schneiden bei Nässe erhöht den Pilzdruck massiv, da Krankheitserreger über das Wasser direkt in die frischen Schnittwunden eindringen können. Um die Vitalität der Bäume zu schützen, blieb das schwere Gerät dieses Mal unbenutzt.
Das tat der Qualität der Unterweisung jedoch keinen Abbruch. Rolf Goller startete mit einer wichtigen Einführung in die Materialkunde, klärte über den stabilen Stand von Leitern auf und betonte die Bedeutung von scharfem Werkzeug sowie die essenzielle Desinfektion. Anschließend ging es an die Jungbäume. Hier erläuterte der Fachwart den korrekten Kronenaufbau und worauf in den ersten zehn Standjahren besonders zu achten ist – von der fachgerechten Baumscheibe bis hin zur stabilen Sicherung durch Pfosten. Auch an den älteren Bäumen wurden die notwendigen Erhaltungsschnitte detailliert besprochen.
Ein großer Dank gilt Rolf Goller für die tolle und kompetente Unterweisung. Ebenso danken wir herzlich der Familie Wurster, die ihre Wiese als „Freiland-Klassenzimmer“ zur Verfügung stellte und die Teilnehmer zudem mit einem stärkenden Vesper versorgte. Es hat sich wieder einmal gezeigt: Echte Streuobstwiesenpfleger lassen sich auch von widrigem Wetter nicht aufhalten. Ein tolles Zeichen für das Engagement in unserem Verein!

Euer Obst- und Gartenbauverein Mittelstadt


Junioren der OGV-Kids auf den Spuren des Steinkauzes

Am vergangenen Freitagnachmittag trafen sich die größeren Kids des OGV zu einem spannenden Naturerlebnis, das dieses Mal direkt bei Bianca zuhause begann. Zuerst wurden die Nachwuchsforscher von Carolin und Bianca ausführlich über das Aussehen, die Lebensweise und die Aufzucht des Steinkauzes aufgeklärt. Dabei erfuhren sie, wie dieser kleine Jäger seine Jungen in Baumhöhlen großzieht und warum er so perfekt an unsere Kulturlandschaft angepasst ist. Die beiden erklärten dabei auch die feinen Unterschiede in der Vogelwelt: Während Greifvögel wie der Bussard meist tagaktiv sind, jagen Eulen lautlos in der Dämmerung. Um diese Unterschiede greifbar zu machen, konnten wir echte Präparate bestaunen: Ein herzliches Dankeschön geht an die Familie Stocker für die Leihgabe eines imposanten Uhus und an die Familie Oswald für das Präparat einer Waldohreule. So konnten die Kinder direkt vergleichen, dass der Steinkauz zwar zur Familie der Eulen gehört, sich aber durch seinen gedrungenen Körper und den runden Kopf ohne Federohren deutlich von seinen Verwandten unterscheidet.

Anschließend folgte die praktische Gewölleuntersuchung, bei der sich der Tisch schnell in ein kleines Forschungslabor verwandelte. Diese Speiballen enthalten alles, was eine Eule nicht verdauen kann, und mit Pinzetten und viel Fingerspitzengefühl machten sich die Kids an die Arbeit. Zwischen Fellresten kamen winzige Knochen und Schädel zum Vorschein, die eindeutig verrieten, dass vor allem Feldmäuse und Insekten auf dem Speiseplan standen. Um die filigranen Fundstücke besser erkennen und präsentieren zu können, wurden die Knochen anschließend sorgfältig auf schwarzes Papier geklebt. Passend dazu konnten wir den Aufbau eines speziellen Nistkastens studieren, den uns die Familie Ettenhuber vom NABU freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, um zu sehen, wie eine mardersichere Kinderstube konstruiert sein muss.

Mit diesem Wissen im Gepäck machten wir uns schließlich auf den Weg nach draußen und spazierten über die angrenzenden Streuobstwiesen – genau dort, wo der Steinkauz sein Revier hat und die alten Bäume als Jagdansitz nutzt. Auch wenn sich der kleine Kerl an diesem Nachmittag leider nicht persönlich zeigte und lieber in seinem Versteck blieb, war es faszinierend, seinen Lebensraum mit ganz neuen Augen zu sehen. Es war ein lehrreicher Nachmittag, der eindrucksvoll zeigte, wie spannend die Artenvielfalt direkt vor unserer Haustür ist.



Termine 2026

27.06.2026 OGV-Kids

25.07.2026 Sommerhock

26.09.2026 OGV-Kids

24.10.2026 OGV-Kids

28.11.2026 OGV-Kids

28.11.2026 Weihnachtsmarkt

                   Mittelstadt

05.12.2026 Waldweihnacht


Jahresprogramm


Jubiläumsheft






 
 
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